Frö-ö-hliche Weihnacht…

Es ist schon komisch. Da freut man sich irgendwie auf Weihnachten wenn es weit weg ist. Und wenn es dann näher kommt, dann freut man sich nicht mehr so sehr und wenn es dann vor der Tür ist, dann ist es Stress: Geschenke müssen gekauft werden – d.h. erstmal muss man sich überlegen WEM man WAS schenkt. Ein Memoryspiel: Was hatte er sich noch gleich gewünscht ? Man will ja was schönes schenken, was originielles oder zumindest was, was der/die – jenige gerne hätte. Nun geht es mir zumindest immer so, dass mir zu allen möglichen Leuten was einfällt, aber nicht für die Eltern. Am Ende wurden dann Bruder und Schwester befragt und man kauft was aber so richtig überzeugt ist man nicht. Und wieder – wie jedes Jahr seit man von den selbstgemalten Geschenken weggekommen ist – nimmt man sich vor, dass man nächstes Jahr die Geschenke früher kauft. Alleine schon um dem Trouble in den vorweihnachtlichen geschmückten Fussgängerzonen zu entgehen, in denen sich Massen krampfhaft fröhlich-gestimmter Menschen an den immer gleicher und austauschbareren Schaufenstern vorbei drängeln, dem Vordermann in die Hacken treten (alleine schon weil man von hinten die große Einkaufstüte mit der Spielzeugeisenbahn für Neffe Malte in die Knie bekommen hat, der sich eine solche wünscht dessen Eltern aber der Meinung sind, dass diese zu teuer ist und also diesen Wunsch gerne an die wissbegierige Verwandtschaft weitergeben – auch in der Hoffnung, dass dann niemand dem Jungen eine Trommel schenkt…), ein Entschuldigung murmeln und dann versuchen so schnell als möglich in die Anonymität des nächstgelegenen Kaufhauses zu entschwinden.

Und doch, bei aller Kritik, es ist jedes Jahr das gleiche, die selbe Prozedur wie letztes Jahr – vielleicht, so kommt der Gedanken in mir auf, vielleicht ist dies auch der grund, warum wir Deutsche kollektiv am Neujahrstag irgendwann vor dem TV Apparat sitzen und uns über den Tigerkopf, Mr. Pommeroy, Mr. Winterbottom, Admiral von Schneider, Sir Toby, Miss Sophie und natürlich den Butler James so lachen … The same procedure as every year ! – weil wir uns eben wiedererkennen in dem schrulligen Butler, der wieder und wieder die selben Fehler macht… Gleichwohl.

Es ist also heute der 26. 12. 2006, noch wenige Tage, dann ziert die “7” die Jahresangabe des Datums. Eine Zeit für Rückblicke und Resumees – doch keine Angst, dies wird nicht veröffentlicht. Zumindest jetzt nicht 😉 Mein Kaffee ist alle und ich werde mir neuen machen und dann… nun dann werde ich meinen freien Tag genießen, mit Krümel spielen und mir versuchen keine Gedanken zu machen was im neuen Jahr alles kommen wird. Ändern kann man es ja doch nicht. Und das – bei allem Ärger und Verdruss ob eben dieser Tatsache: das ist auch gut so.

Frohe Weihnachten !

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